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unsere leistungsschwerpunkte

Funktions­diagnostik


30 MUSKELN MÜSSEN SIE ANSTRENGEN, UM DIE STIRN ZU RUNZELN, 13 GENÜGEN, UM ZU LÄCHELN

Funktionsdiagnostik und Therapiemöglichkeiten der CMD = craniomandibulären Dysfunktion

40% der Bevölkerung knirscht, ohne es zu wissen, und zwar in allen Altersklassen. Die Redewendung: "Beißen Sie mal die Zähne zusammen, dann geht es schon", spricht da Bände.

Stress als ein sehr gravierender Faktor unserer schnelllebigen Zeit, Zahnfehlstellungen, zu hohe Füllungen oder nicht passender Zahnersatz können Funktionsstörungen auslösen und viele Folgen für uns haben, vom Knirschen mit den Zähnen über Kopfschmerzen, Verspannungen im Kopf-Rückenbereich, unklaren Nervenschmerzen im Gesicht- und Schulterbereich, Muskel- und Kiefergelenksschmerzen, Kiefergelenksknacken bis hin zu Ohrgeräuschen, dem sogenannten Tinnitus und Haltungsschäden mit chronischen Schmerzen.

Viele Patienten kompensieren dieses Knirschen ohne Beschwerden, bei anderen leidet die Zahnsubstanz neben den anderen geschilderten Problemen massiv, wird förmlich weggebissen.

Wir können Ihnen mit folgenden Leistungen helfen:

  • Behandlung von akuten Beschwerden per Schmerzbehandlung und Physiotherapie bei unseren Partner-Physiotherapiepraxen
  • Spezielle Aufbissschienen zur Entlastung der Zähne und der Muskulatur
  • Wenn die Bisslage und auch die Bisshöhe überhaupt nicht mehr stimmen: Anfertigen von speziellen Schienen zur Bisslageänderung und Bisshebung mit anschließender dauerhafter Änderung und Rekonstruktion der idealen Bisssituation durch prothetische Maßnahmen.
  • Bei schwerwiegenden Fehlstellungen kann auch als ursächliche Behandlung die Kieferorthopädie bei unseren Partnerfachpraxen mit anschließender prothetischer Optimierung des Bisses nötig sein.

In einer ausführlichen Funktionsanalyse kann der Grund der Störungen ermittelt werden. Wir ertasten Verhärtungen in Ihrer Kaumuskulatur, prüfen die Funktion Ihres Kiefergelenkes auf Geräusche, Knacken und ungleichmäßige Bewegungsbahnen, Ihre Mundöffnung. Auch Ihre Bisssituation wird auf Fehlkontakte und Fehlstellungen hin untersucht. Bei Auffälligkeiten und je nach Schweregrad Ihrer Beschwerden ziehen wir fachübergreifend Orthopäden, Physiotherapeuten, Kieferorthopäden, Logopäden und auch die Schmerztherapie hinzu.

Je nach Schweregrad Ihrer Beschwerden fertigen wir unterschiedlich aufwändige Schienen an.

Bei leichteren Beschwerden nehmen wie einen Abdruck im Unterkiefer und fertigen in unserem Praxislabor eine Folienschiene an, die mit einem speziellen Kunststoff aufgebaut und dann in einem Einsetztermin individuell an Ihren Biss angepasst wird. Dies ist eine reine Kassenleistung.

Bei einem umfassenden Beschwerdebild nehmen wir zur Erstellung der Schienen Abdrücke von Ihrem Ober- und Unterkiefer, vermessen je nach Schienenart Ihr Gebiss mit speziellen Bissnahmetechniken, unter anderem dem Gesichtsbogen, in Verbindung mit weiteren auch mit dem IPR®-Verfahren, um Ihre jetzige Situation mit einer gewünschten, Entspannung bringenden Situation Ihres Bisses vergleichen zu können. Mit diesen Unterlagen lassen wir für Sie eine individuell angepasste Kunststoff-Schiene in unserem Meisterlabor anfertigen.

Die Schiene wird meistens über Nacht getragen und lässt in der Regel die Beschwerden mit der Zeit zurückgehen oder sogar ganz verschwinden. In besonderen Fällen muss die Schiene, außer zu den Mahlzeiten, für eine gewisse Zeit immer getragen werden.

Zahnfehlstellungen wirkungsvoll korrigieren

Wenn die Zähne schon so stark abgenutzt sind, dass die nächtliche Schiene zur Verbesserung der Beschwerden nicht mehr ausreicht, kann der ursprüngliche Biss rekonstruiert werden. Anfänglich wird untersucht, aus welchem Grund die Beschwerden entstanden sind. Es werden spezielle Schienen nach erfolgter Vermessung Ihres jetzigen Zustandes mittels des IPR®-Verfahrens schrittweise in die gewünschte Bisshöhe und Bisslage gebracht, damit sich Ihr gesamter Kauapparat mit Kiefergelenk und Muskulatur an die neue Situation langsam gewöhnen kann. Diese Schienen werden Tag und Nacht getragen. Begleitend wird anfänglich meistens Physiotherapie in Form von manueller Therapie nötig sein, um die Muskulatur wieder zu lockern und Verhärtungen aufzulösen.
Wenn Sie sich mit der neuen Schienensituation rundum wohl fühlen, kann die neue Situation mit festsitzenden, prothetischen Maßnahmen rekonstruiert werden.

DIE KORREKTUR MIT FESTSITZENDER MULTIBEHANDLUNG BEIM KIEFERORTHOPÄDEN
Mit sehr gezielten Kräften kann mit der Multibandbehandlung, der festen Spange, eine Bisskorrektur erfolgen. Zähne können gezielt körperlich bewegt werden, um den Biss und Fehlstellungen zu optimieren. Auch gekippte Zähne können aufgerichtet werden, die in eine nicht versorgte Lücke gekippt waren. Dies kann erforderlich werden, wenn eine Lücke durch z.B. ein Implantat geschlossen werden soll. Auch dies bedeutet eine Bissstabilisierung.

DIE KORREKTUR MIT SCHIENEN
Die Therapie mit den sogenannten Alignern, wie zum Beispiel von Invisalign® , ist eine beinahe unsichtbare Methode zur Zahnkorrektur bei Erwachsenen, die beispielsweise bei Anomalien wie Deckbiss (bei dem die oberen Schneidezähne die unteren überdecken) Funktionsstörungen mit starkem Zahnsubstanzverlust und weiteren Beschwerden eingesetzt wird. Anhand eines individuellen Zahnabdrucks wird im Labor ein Modell des aktuellen Gebisszustands erstellt, auf dessen Grundlage dann unterschiedliche Kunststoffschienen, sogenannte Aligner gefertigt werden. Je nach Situation können dies 12-48 Stück sein. Die Schienen werden jeweils etwa 2 Wochen Tag und Nacht getragen und dann durch neue ersetzt. Zur täglichen Zahnreinigung können sie herausgenommen werden. Je nach gewünschtem Ergebnis nimmt die Behandlung zwischen neun und 15 Monate in Anspruch. Danach ist eventuell noch eine prothetische Optimierung der Bisssituation der vormals abgeknirschten Zahnflächen nötig. Dies kann bei minimal fehlenden Flächen auch adhäsiv mit Komposit erfolgen.

DIE FUNKTIONSKIEFERORTHOPÄDIE
Da wäre noch die Funktionskieferorthopädie, bei der eine Stellungsänderung der Zähne und Kiefer durch die Änderung des muskulären Funktionsmusters erreicht wird. Sie wird beispielsweise angewandt, wenn eine Zunge permanent gegen die Zähne drückt und so einen offenen Biss verursacht.
Bei manchen Fehlstellungen sind auch im Skelett, also im knöchernen Ober- und Unterkiefer Fehlentwicklungen da, die aber nur operativ nach einer kieferorthopädischen Vorbehandlung ursächlich korrigiert werden können. Auch danach kann eine Rekonstruktion der Kaustrukturen noch nötig sein.

All diese Korrekturen erfolgen bei unseren Partnern.

Das Bild im Header wurde mit freundlicher Genehmigung von proDente zur Verfügung gestellt

 

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Dr. Astrid Kurzius-Ernst

Zahnärztin


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